Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB, SPD
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und
Kollegen! Ich bin froh, dass mein Kollege Peter Hettlich
zum Schluss noch die Kurve gekriegt hat. Im Titel des
Antrags der Grünen geht es zwar um eine
Förderstrategie für Elektromobilität, aber während der Rede konnte
man teilweise glauben, dass ihr gar nicht für
Elektromobilität seid, die doch eine große Chance bietet.
Die Frage, mit der wir uns heute beschäftigen, lautet:
Wie sieht die Mobilität in der Zukunft aus? Wie können
wir auch in Zukunft bezahlbare und für jeden
zugängliche Mobilität anbieten, die den Anforderungen an den
Klimaschutz gerecht wird? Mit anderen Worten: Wir
müssen Mobilität zukunftsfähig machen.
Der starke Trend zur Urbanisierung und das schnelle
Wachstum der Städte werden dazu führen, dass sich in
den Städten der Zukunft auch die Mobilität der Zukunft
entscheidet. Diese Potenziale wollen wir nutzen und
Innovationen fördern, die Mobilität sauberer, leiser, besser
und bezahlbar machen. Elektromobilität bietet hierzu
einen hervorragenden Lösungsansatz. Denn insbesondere
die Metropolen der Welt brauchen neue postfossile
Verkehrskonzepte.
Elektromobilität kann einen wesentlichen Beitrag zur
Verringerung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor
leisten. In der Energiebilanz sind elektrische Antriebe im
Vergleich zum Verbrennungsmotor bereits beim
heutigen Kraftwerksmix effizienter und können damit zu
einer Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen.
In der Stadt der Zukunft, in der viele
Elektrofahrzeuge unterwegs sind, kann auch an einer Hauptstraße
das Fenster geöffnet werden und man kann in Ruhe die
saubere Luft genießen. Emissionen von Schadstoffen
und Klimagasen werden radikal reduziert. Das wird zu
einer völlig neuen Lebensqualität in den Ballungszentren
führen.
Nicht zuletzt entscheidet sich aufgrund der Akzeptanz
der Elektromobilität, wie es weitergeht. Dabei spielen
auch emotionale Faktoren eine Rolle.Damit dies alles Wirklichkeit wird, müssen die
deutsche Automobilindustrie, die Wissenschaft und die
Energieversorgungswirtschaft die Akzeptanz von
Elektrofahrzeugen erreichen und geeignete Modelle entwickeln.
Denn schon heute ist der Wettlauf um neue
Technologien weltweit in vollem Gange. Alle deutschen
Automobilhersteller arbeiten in Kooperation mit
Energieversorgern an der Entwicklung von Elektrofahrzeugen,
Batterien und Infrastruktur.
Ich begrüße es außerordentlich, dass die
Bundesregierung die Potenziale der Elektromobilität erkannt hat. Ich
denke, es ist durchaus etwas Besonderes, wenn sich vier
Ressorts auch parteiübergreifend einigen können, an
einem Strang ziehen und die Elektromobilität nach vorne
bringen.
Mit 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II
werden Forschung und Entwicklung im Bereich
Elektromobilität gefördert; das ist ein wirklich großer Schritt.
Dass die Haushälter jetzt die Mittel freigegeben haben,
ist ein Punkt. Der andere ist: Es ist mit einer
Hebelwirkung zu rechnen, weil sich die Wirtschaft zur Hälfte
beteiligen wird.
Deutschland muss weiter seine starke Stellung auf
dem Leitmarkt Mobilität sichern. Schon heute stellen
Produkte und Dienstleistungen, die einen Beitrag zur
nachhaltigen Mobilität leisten, einen Weltmarkt mit
einem Volumen von 180 Milliarden Euro dar. Bis 2020
wird sich dieses Volumen voraussichtlich verdoppeln.
Ich denke, das ist eine gute Chance, unseren
Wirtschaftsstandort zu sichern und unseren Unternehmen eine
Zukunftsperspektive aus der Konjunkturkrise heraus zu
bieten.
Danke.
Kollegen! Ich bin froh, dass mein Kollege Peter Hettlich
zum Schluss noch die Kurve gekriegt hat. Im Titel des
Antrags der Grünen geht es zwar um eine
Förderstrategie für Elektromobilität, aber während der Rede konnte
man teilweise glauben, dass ihr gar nicht für
Elektromobilität seid, die doch eine große Chance bietet.
Die Frage, mit der wir uns heute beschäftigen, lautet:
Wie sieht die Mobilität in der Zukunft aus? Wie können
wir auch in Zukunft bezahlbare und für jeden
zugängliche Mobilität anbieten, die den Anforderungen an den
Klimaschutz gerecht wird? Mit anderen Worten: Wir
müssen Mobilität zukunftsfähig machen.
Der starke Trend zur Urbanisierung und das schnelle
Wachstum der Städte werden dazu führen, dass sich in
den Städten der Zukunft auch die Mobilität der Zukunft
entscheidet. Diese Potenziale wollen wir nutzen und
Innovationen fördern, die Mobilität sauberer, leiser, besser
und bezahlbar machen. Elektromobilität bietet hierzu
einen hervorragenden Lösungsansatz. Denn insbesondere
die Metropolen der Welt brauchen neue postfossile
Verkehrskonzepte.
Elektromobilität kann einen wesentlichen Beitrag zur
Verringerung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor
leisten. In der Energiebilanz sind elektrische Antriebe im
Vergleich zum Verbrennungsmotor bereits beim
heutigen Kraftwerksmix effizienter und können damit zu
einer Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen.
In der Stadt der Zukunft, in der viele
Elektrofahrzeuge unterwegs sind, kann auch an einer Hauptstraße
das Fenster geöffnet werden und man kann in Ruhe die
saubere Luft genießen. Emissionen von Schadstoffen
und Klimagasen werden radikal reduziert. Das wird zu
einer völlig neuen Lebensqualität in den Ballungszentren
führen.
Nicht zuletzt entscheidet sich aufgrund der Akzeptanz
der Elektromobilität, wie es weitergeht. Dabei spielen
auch emotionale Faktoren eine Rolle.Damit dies alles Wirklichkeit wird, müssen die
deutsche Automobilindustrie, die Wissenschaft und die
Energieversorgungswirtschaft die Akzeptanz von
Elektrofahrzeugen erreichen und geeignete Modelle entwickeln.
Denn schon heute ist der Wettlauf um neue
Technologien weltweit in vollem Gange. Alle deutschen
Automobilhersteller arbeiten in Kooperation mit
Energieversorgern an der Entwicklung von Elektrofahrzeugen,
Batterien und Infrastruktur.
Ich begrüße es außerordentlich, dass die
Bundesregierung die Potenziale der Elektromobilität erkannt hat. Ich
denke, es ist durchaus etwas Besonderes, wenn sich vier
Ressorts auch parteiübergreifend einigen können, an
einem Strang ziehen und die Elektromobilität nach vorne
bringen.
Mit 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II
werden Forschung und Entwicklung im Bereich
Elektromobilität gefördert; das ist ein wirklich großer Schritt.
Dass die Haushälter jetzt die Mittel freigegeben haben,
ist ein Punkt. Der andere ist: Es ist mit einer
Hebelwirkung zu rechnen, weil sich die Wirtschaft zur Hälfte
beteiligen wird.
Deutschland muss weiter seine starke Stellung auf
dem Leitmarkt Mobilität sichern. Schon heute stellen
Produkte und Dienstleistungen, die einen Beitrag zur
nachhaltigen Mobilität leisten, einen Weltmarkt mit
einem Volumen von 180 Milliarden Euro dar. Bis 2020
wird sich dieses Volumen voraussichtlich verdoppeln.
Ich denke, das ist eine gute Chance, unseren
Wirtschaftsstandort zu sichern und unseren Unternehmen eine
Zukunftsperspektive aus der Konjunkturkrise heraus zu
bieten.
Danke.