Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Sehr geehrter Herr Minister Linnemann! Wer bei Gesundheit spart, zahlt am Ende drauf. Das gilt für die Psychotherapie, das gilt für viele Versorgungsbereiche, und das gilt ganz besonders auch bei der globalen Gesundheit.
Minus 8,5 Millionen Euro bei der globalen Gesundheit: Das ist nicht nur ein verheerendes Signal an die Staatengemeinschaft.
Das gefährdet Menschen.
Die Klimakrise, Kriege, Infektionskrankheiten: Weltweit stehen unsere Gesundheitssysteme unter enormem Druck. Gesundheitskrisen machen eben nicht an Grenzen halt.
Sie wirken sich auf alle Menschen weltweit aus, und so auch auf uns hier in Deutschland.
Wir erleben gerade eine globale Krise der seelischen Gesundheit – nicht nur, aber vor allem bei Kindern und Jugendlichen –, eine Global Mental Health Crisis. Da müssen wir doch gegensteuern!
Und noch immer – das ist wirklich eine sehr erschütternde Zahl – stirbt weltweit alle zwei Minuten eine Frau an Komplikationen rund um Schwangerschaft und Geburt. Es gibt ganz viele Kliniken im Globalen Süden, in denen es noch nicht einmal sauberes Wasser gibt. Das darf uns doch nicht kaltlassen.
Sexuelle und reproduktive Rechte stehen weltweit unter Druck, und auch das darf so nicht bleiben.
Wir sehen jetzt bereits die massiven Auswirkungen der Klimakrise auf Gesundheit, und nicht zuletzt zeigt uns der derzeitige Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, wie untrennbar wir bei der Gesundheit weltweit miteinander verknüpft sind.
Und jetzt im Angesicht dieser aktuellen Herausforderungen und auch noch bevorstehender Gesundheitskrisen zu kürzen, ist fundamental falsch. Nehmen Sie diese Kürzungen zurück!
Deutschland muss gemeinsam mit der EU mehr Verantwortung übernehmen. Wir müssen ein verlässlicher Partner für die globale Gesundheit sein, politisch und finanziell und gerade auch mit Blick auf die Abkehr anderer Staaten von ihrer globalen Verantwortung.
Es kostet Leben, auch hier bei uns in Deutschland, wenn nationale Interessen in den Vordergrund rücken, während internationale Solidarität schwindet. Bei der Gesundheit sind wir weltweit untrennbar miteinander verknüpft. Wir können globale Gesundheitskrisen nur gemeinsam bewältigen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Investitionen in globale Gesundheit bedeuten Verantwortung, bedeuten Menschenrechte, bedeuten Resilienz und Sicherheit. Von globaler Zusammenarbeit profitieren alle, auch wir hier in Deutschland; denn Gesundheit macht nicht –
Minus 8,5 Millionen Euro bei der globalen Gesundheit: Das ist nicht nur ein verheerendes Signal an die Staatengemeinschaft.
Das gefährdet Menschen.
Die Klimakrise, Kriege, Infektionskrankheiten: Weltweit stehen unsere Gesundheitssysteme unter enormem Druck. Gesundheitskrisen machen eben nicht an Grenzen halt.
Sie wirken sich auf alle Menschen weltweit aus, und so auch auf uns hier in Deutschland.
Wir erleben gerade eine globale Krise der seelischen Gesundheit – nicht nur, aber vor allem bei Kindern und Jugendlichen –, eine Global Mental Health Crisis. Da müssen wir doch gegensteuern!
Und noch immer – das ist wirklich eine sehr erschütternde Zahl – stirbt weltweit alle zwei Minuten eine Frau an Komplikationen rund um Schwangerschaft und Geburt. Es gibt ganz viele Kliniken im Globalen Süden, in denen es noch nicht einmal sauberes Wasser gibt. Das darf uns doch nicht kaltlassen.
Sexuelle und reproduktive Rechte stehen weltweit unter Druck, und auch das darf so nicht bleiben.
Wir sehen jetzt bereits die massiven Auswirkungen der Klimakrise auf Gesundheit, und nicht zuletzt zeigt uns der derzeitige Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, wie untrennbar wir bei der Gesundheit weltweit miteinander verknüpft sind.
Und jetzt im Angesicht dieser aktuellen Herausforderungen und auch noch bevorstehender Gesundheitskrisen zu kürzen, ist fundamental falsch. Nehmen Sie diese Kürzungen zurück!
Deutschland muss gemeinsam mit der EU mehr Verantwortung übernehmen. Wir müssen ein verlässlicher Partner für die globale Gesundheit sein, politisch und finanziell und gerade auch mit Blick auf die Abkehr anderer Staaten von ihrer globalen Verantwortung.
Es kostet Leben, auch hier bei uns in Deutschland, wenn nationale Interessen in den Vordergrund rücken, während internationale Solidarität schwindet. Bei der Gesundheit sind wir weltweit untrennbar miteinander verknüpft. Wir können globale Gesundheitskrisen nur gemeinsam bewältigen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Investitionen in globale Gesundheit bedeuten Verantwortung, bedeuten Menschenrechte, bedeuten Resilienz und Sicherheit. Von globaler Zusammenarbeit profitieren alle, auch wir hier in Deutschland; denn Gesundheit macht nicht –