Serdar Yüksel, MdB, SPD
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Was wir in der Haushaltsdebatte gestern und heute kaum gehört haben, ist ein Wort über die Gesundheit unserer Kinder. Wir reden in der Haushaltsdebatte über Milliarden, über Verteidigung, über Infrastruktur und über Schulden. Das ist wichtig; aber ich glaube, dass wir zu wenig über die Situation der Kinder reden.
Ich habe, liebe Kolleginnen und Kollegen, in der sitzungsfreien Zeit Kinderärztinnen und Kinderärzte in meinem Wahlkreis besucht. Dabei wurde mir sehr deutlich vor Augen geführt, dass viele Praxen mit dem Rücken zur Wand stehen. Gerade junge Ärztinnen und Ärzte haben hohe Kredite aufgenommen, um eine Praxis zu übernehmen und die Versorgung vor Ort zu sichern. Und heute fragen sie sich, ob ihre Erlöse noch für den eigenen Lebensunterhalt, die monatlichen Raten reichen. Wer unsere Kinder versorgt, liebe Kolleginnen und Kollegen, sollte doch nicht um die eigene Existenz fürchten müssen. Das geht nicht!
Zugleich, liebe Kolleginnen und Kollegen, sind die Wartezimmer voll, und die Bürokratie frisst Zeit, die für die Versorgung kranker Kinder fehlt. Daher möchte ich die Gelegenheit hier ausdrücklich nutzen, all denjenigen zu danken, die diese Versorgung jeden Tag tragen: den Kinderärztinnen und Jugendärzten,
den medizinischen Fachangestellten sowie den Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern in den Kinderkliniken, in den Praxen und auf den Stationen. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Arbeit!
Als gelernter Krankenpfleger weiß ich, was sie leisten. Sie halten unsere Versorgung aufrecht, die wir politisch verlässlich absichern müssen. Ich bin wirklich froh darüber und den Kollegen der Koalitionsfraktionen, liebe Simone Borchardt und lieber Kitto Pantazis, dankbar, dass ihr euch das Thema „Fixkostendegression in der hausärztlichen Versorgung und in der Kinder- und Jugendmedizin“ in der Sommerpause noch mal angeschaut habt, sodass wir da zu anderen Regelungen kommen werden. Damit erreichen wir eine Situation, in der die U-Untersuchungen, die Vorsorgeuntersuchungen, verlässlich finanziert werden können; denn wir wissen, dass wir Geld nicht in den Reparaturbetrieb stecken dürfen, sondern in die frühe Gesundheit investieren müssen.
Und wer angesichts des PISA-Schocks reflexhaft über ein Social-Media-Verbot nachdenkt und diskutiert, macht es sich zu einfach. Kein Verbot ersetzt eine U-Untersuchung, eine erreichbare Kinderarztpraxis oder die Zeit, sich um ein krankes Kind zu kümmern. Wer über Bildungschancen redet und über die Zukunft der Kinder spricht, muss zuallererst auch die Gesundheit absichern. Deshalb, glaube ich, bewegen wir uns da als Koalition auf einem guten Weg.
Seit 1991 hat Deutschland ein Drittel der Betten in den Kinderkliniken abgebaut, nicht weil weniger Kinder krank werden, sondern weil sich ihre Versorgung in diesem System einfach oft nicht rechnet. Deshalb müssen wir uns auch noch mal genau anschauen, wie wir hier zu einer Entbürokratisierung kommen können.
Ich habe, liebe Kolleginnen und Kollegen, in der sitzungsfreien Zeit Kinderärztinnen und Kinderärzte in meinem Wahlkreis besucht. Dabei wurde mir sehr deutlich vor Augen geführt, dass viele Praxen mit dem Rücken zur Wand stehen. Gerade junge Ärztinnen und Ärzte haben hohe Kredite aufgenommen, um eine Praxis zu übernehmen und die Versorgung vor Ort zu sichern. Und heute fragen sie sich, ob ihre Erlöse noch für den eigenen Lebensunterhalt, die monatlichen Raten reichen. Wer unsere Kinder versorgt, liebe Kolleginnen und Kollegen, sollte doch nicht um die eigene Existenz fürchten müssen. Das geht nicht!
Zugleich, liebe Kolleginnen und Kollegen, sind die Wartezimmer voll, und die Bürokratie frisst Zeit, die für die Versorgung kranker Kinder fehlt. Daher möchte ich die Gelegenheit hier ausdrücklich nutzen, all denjenigen zu danken, die diese Versorgung jeden Tag tragen: den Kinderärztinnen und Jugendärzten,
den medizinischen Fachangestellten sowie den Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern in den Kinderkliniken, in den Praxen und auf den Stationen. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Arbeit!
Als gelernter Krankenpfleger weiß ich, was sie leisten. Sie halten unsere Versorgung aufrecht, die wir politisch verlässlich absichern müssen. Ich bin wirklich froh darüber und den Kollegen der Koalitionsfraktionen, liebe Simone Borchardt und lieber Kitto Pantazis, dankbar, dass ihr euch das Thema „Fixkostendegression in der hausärztlichen Versorgung und in der Kinder- und Jugendmedizin“ in der Sommerpause noch mal angeschaut habt, sodass wir da zu anderen Regelungen kommen werden. Damit erreichen wir eine Situation, in der die U-Untersuchungen, die Vorsorgeuntersuchungen, verlässlich finanziert werden können; denn wir wissen, dass wir Geld nicht in den Reparaturbetrieb stecken dürfen, sondern in die frühe Gesundheit investieren müssen.
Und wer angesichts des PISA-Schocks reflexhaft über ein Social-Media-Verbot nachdenkt und diskutiert, macht es sich zu einfach. Kein Verbot ersetzt eine U-Untersuchung, eine erreichbare Kinderarztpraxis oder die Zeit, sich um ein krankes Kind zu kümmern. Wer über Bildungschancen redet und über die Zukunft der Kinder spricht, muss zuallererst auch die Gesundheit absichern. Deshalb, glaube ich, bewegen wir uns da als Koalition auf einem guten Weg.
Seit 1991 hat Deutschland ein Drittel der Betten in den Kinderkliniken abgebaut, nicht weil weniger Kinder krank werden, sondern weil sich ihre Versorgung in diesem System einfach oft nicht rechnet. Deshalb müssen wir uns auch noch mal genau anschauen, wie wir hier zu einer Entbürokratisierung kommen können.