Julia Schneider, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vielen Dank, Herr Präsident. – Vielen Dank, Frau
Kollegin, für die Intervention. – Ich würde sagen, es ist
wunderbar, dass Menschen vor Ort aktiv werden. Auch
ich kenne die Tiny Forests, die Pocket-Parks und die
Initiative „abpflastern“. Das sind wahnsinnig wertvolle
Initiativen,
die zeigen: Es ist wichtig, dass Menschen in dieser
Situation Selbstwirksamkeit spüren, weil sie selber anpacken
können.
Gleichzeitig braucht es aber eben strukturelle
Rahmenbedingungen, die das ermöglichen. Und das ist es, worauf
wir mit unserem Antrag hinauswollen, und
wahrscheinlich auch das, was der Herr Bundesumweltminister
Carsten Schneider mit seiner Befürwortung einer
Gemeinschaftsaufgabe gemeint hat. Insofern würde ich
Ihnen beipflichten: Ja, man sollte unbedingt das eine
tun, ohne das andere zu lassen.
Gleichzeitig sehen wir im Bundeshaushalt aber auch,
dass zum Beispiel die Förderung für das AULR,
Programm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume
an den Klimawandel, in Zukunft geringer ausfallen wird.
Die Mittel für Klimaanpassung im Bundesumweltetat
wandern in den KTF, in den Klima- und
Transformationsfonds, der gleichzeitig um einige Milliarden gekürzt wird.
Das ist nicht das, was ich darunter verstehe, dass der
Bund solche Initiativen vor Ort finanziell unterstützen
muss. Da wünsche ich mir wirklich, dass Sie jetzt auch
in den Haushaltsberatungen darauf eingehen und mehr
Mittel für Umwelt, Naturschutz und Klimaanpassung
freimachen und in den Haushalt einstellen. – Vielen
Dank.
Kollegin, für die Intervention. – Ich würde sagen, es ist
wunderbar, dass Menschen vor Ort aktiv werden. Auch
ich kenne die Tiny Forests, die Pocket-Parks und die
Initiative „abpflastern“. Das sind wahnsinnig wertvolle
Initiativen,
die zeigen: Es ist wichtig, dass Menschen in dieser
Situation Selbstwirksamkeit spüren, weil sie selber anpacken
können.
Gleichzeitig braucht es aber eben strukturelle
Rahmenbedingungen, die das ermöglichen. Und das ist es, worauf
wir mit unserem Antrag hinauswollen, und
wahrscheinlich auch das, was der Herr Bundesumweltminister
Carsten Schneider mit seiner Befürwortung einer
Gemeinschaftsaufgabe gemeint hat. Insofern würde ich
Ihnen beipflichten: Ja, man sollte unbedingt das eine
tun, ohne das andere zu lassen.
Gleichzeitig sehen wir im Bundeshaushalt aber auch,
dass zum Beispiel die Förderung für das AULR,
Programm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume
an den Klimawandel, in Zukunft geringer ausfallen wird.
Die Mittel für Klimaanpassung im Bundesumweltetat
wandern in den KTF, in den Klima- und
Transformationsfonds, der gleichzeitig um einige Milliarden gekürzt wird.
Das ist nicht das, was ich darunter verstehe, dass der
Bund solche Initiativen vor Ort finanziell unterstützen
muss. Da wünsche ich mir wirklich, dass Sie jetzt auch
in den Haushaltsberatungen darauf eingehen und mehr
Mittel für Umwelt, Naturschutz und Klimaanpassung
freimachen und in den Haushalt einstellen. – Vielen
Dank.