Politics

Dunja Kreiser, MdB, SPD

Nein. – Es erwärmt sich das Klima, und das ist nicht gut. Es ist sogar ausgesprochen schlecht. Nehmen wir einmal unser Land. Ich glaube, auch diesen Antrag muss man auf das Land Deutschland beziehen, schon allein, um es für Sie einfach zu machen, weil es nämlich eigentlich ein globales Problem ist. Wir haben nämlich die Probleme, dass Sie auch noch das Grundgesetz angehen wollen, wie meine Kollegin Dr. Nina Scheer gesagt hat. Sie wollen es sogar verschandeln. Sie wollen die wichtigen Investitionen in unsere Zukunft wieder abschaffen. Daran halten die Wirtschaft und auch die Verbände fest, weil wir keine Rolle rückwärts machen dürfen.

Blicken wir also einmal auf Deutschland: Es wird wärmer. Die Meeresspiegel steigen. Es wird immer heißer. Die Hitze steigt nach oben. Die Menschen werden dadurch krank. Wir haben mehr Allergien aufgrund dessen, dass es früher warm wird. Das alles ist eine psychische Belastung.
Unsere Felder sind zu trocken, die Pegelstände der Flüsse sind zu niedrig,

der Grundwasserspiegel fällt immer weiter, und auch die Qualität des Grundwassers ändert sich. Menschen, Tiere und Pflanzen leiden darunter. Einige heimische Arten überstehen schon jetzt nur schwer diese Veränderungen, wachsen nicht mehr, ja sterben sogar ab. Das sind nur einige wenige Punkte.
Aber in dieser Situation wollen Sie noch Öl ins Feuer gießen? Warum ist es Ihnen so wichtig, dass wir noch mehr CO2 in die Atmosphäre pumpen?

Ist das Ihr Manifest? Wollen Sie damit Ihr destruktives Dasein manifestieren? Ich weiß es nicht. Während alle anderen in diesem Haus daran arbeiten, unser Land und unsere Wirtschaft zukunftsfit aufzustellen, Perspektiven, Aufschwung und nachhaltiges Wachstum zu schaffen, sind es genau die Menschen in Ihrer Partei, die nicht darum kämpfen.
Gute Luft, leise Städte und den Erhalt unserer Tier- und Pflanzenwelt sicherzustellen sowie dass ausreichend Wasser in bekannter und guter Qualität zur Verfügung steht und bezahlbar ist,

ist dieser Partei angesichts dieses Antrags auf jeden Fall ein Dorn im Auge.

Lassen Sie mich eines sagen: Unsere Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat erklärt, wie das ist mit der Transformation funktioniert: Sie läuft eben nicht linear, sondern sie geht mal rauf und mal runter.

Aber im Endeffekt wird das für Aufschwung sorgen.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich hoffe sehr, wir können zeitnah wieder über Vernünftiges diskutieren, für die guten Sachen streiten. Aber das geht nun mal nicht mit der AfD; das wissen wir. Wenn Sie hier von Flammen und Fackeln reden,

ist das so ähnlich wie mit dem Spaghettimonsteraber dann bitte außerhalb dieses Deutschen Bundestages.
Vielen Dank.